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Großrückerswalde

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Europäischer Fernwanderweg E3

Europäischer Fernwanderweg E3

Im Zentrum Europas: der Europäische Fernwanderweg führt durch Großrückerswalde. Ob Sie sich ans Schwarze Meer oder an den Atlantik zu Fuß auf den Weg machen wollen - von hier aus ist es in jedem Fall lohnenswert. Und es ist natürlich kein Zufall, dass der E 3 einen relativ großen Umweg in Kauf nimmt, um in Großrückerswalde die berühmte Wehrkirche und in Mauersberg die von Rudolf Mauersberger gestiftete Kreuzkapelle mit einzubeziehen. Herausragende Kulturdenkmäler und wunderbare Landschaft – das ist es, was man von diesem interessanten Weg erwarten kann.

Der Europäische Fernwanderweg E3 ist von der 1969 gegründeten Europäischen Wandervereinigung als Teil eines völkerverbindenden Netzes von 12 Fernwanderwegen initiiert worden und soll über eine Gesamtlänge von ca. 6950 km von Istanbul bis nach Kap St. Vincent am Atlantik führen. Im östlichen Teil ist der Weg gegenwärtig bis Nesebâr in Bulgarien ausgebaut. Im westlichen Teil orientiert sich die Streckenführung an den alten Jakobs-Pilgerwegen und endet vorläufig in Santiago de Compostela. Zwischen der ungarisch-slowakischen Grenze und dem Osterzgebirge ist er weitgehend identisch mit dem 1983 eingerichteten Internationalen Bergwanderweg der Freundschaft Eisenach–Budapest (EB). Über 250 Kilometer verläuft die Route im sächsischen Erzgebirge.

Wenn man sich von Großrückerswalde in Richtung Schwarzes Meer auf den Weg machen will, führt der E3 ausgehend von der Wehrkirche zuerst in Richtung Wolkenstein über die ehemalige kurfürstliche Schafzucht Huth, die Drei-Brüder-Höhe nach Marienberg, dann über Lauterbach, Zöblitz, Rübenau, Olbernhau und Seiffen, weiter über Liberec in Tschechien, Zakopane in Polen und Sibiu in Rumänien nach Nesebâr an der bulgarischen Schwarzmeerküste.

Von Großrückerswalde aus in Richtung Spanien geht die Streckenführung entlang der Preßnitztal-Panoramaroute nach Schindelbach, von dort nach Niederschmiedeberg und Mauersberg, dann über den Pöhlberg, Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg, Sosa und Carlsfeld, Eisenach, Coburg und Fulda, in Frankreich dann weiter über Compiègne und Vézelay bis ins spanische Santiago de Compostela.

Der Weg ist auf dem erzgebirgischen Teilstück markiert mit der blau-weißen Tafel mit der Zusatzmarkierung E3

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