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Nachrichten

Neuer Rekord bei der Ranzensammlung

Großrückerswalde. Etwa ein Dutzend Helfer der Evangelischen Jugendallianz Großrückerswalde haben von Mitte Juli bis Anfang Dezember 142 Schulranzen mit den allernötigsten Schulmaterialien und Dingen des alltäglichen Lebens gepackt. Diese werden mit dem weltweit agierenden Hilfsnetzwerk „Gain“ dorthin gebracht, wo sie gebraucht werden. Die aktuelle Ladung wird nach Lettland gehen. Gesammelt hat sie die Jugendallianz von Mitte Juli bis Anfang Dezember. Übers gesamte Jahr gesehen sind es 2019 etwa 200 Stück gewesen, so viele wie noch nie. Die Spender kommen längst nicht mehr nur aus Großrückerswalde und Umgebung. Überhaupt lasse die riesige Resonanz alle Beteiligten regelrecht frohlocken. Die Sammler selbst arbeiten allesamt ehrenamtlich, so dass auch die Spendengelder komplett vor Ort ankommen. Im Dezember wird nicht weiter gesammelt. Die Termine für Januar gibt die Jugendallianz rechtzeitig bekannt. Foto: Jan Görner 

Hutzenabend mit Ina Schirmer ist ausverkauft

Der erste Hutzenabend im KuBz mit Ina Schirmer ist ausverkauft. Aufgrund der Nachfrage bieten wir einen zweiten Termin an. Dieser ist für den 10. Januar, 19 Uhr im KuBz vorgesehen. Wir bitten unbedingt um Voranmeldung unter Tel.: 03735 2679874 oder Tato e-mailová adresa je chráněna před spamboty. Pro její zobrazení musíte mít povolen Javascript..

Traditionelle Schau im neuen Jahr

Der Rassegeflügelverein und der Kaninchenzüchterverein Großrückerswalde laden vom 3. bis zum 5. Januar zur 84. Rassegeflügel- und Rassekaninchenschau ein. Die Veranstaltung ist dem Gedächtnis Christoph Schaarschmidts gewidmet. Etwa 600 Tiere werden in der Turnhalle der Evangelischen Oberschule zu sehen sein. Kinder haben freien Eintritt. Unter anderem wird es eine große Tombola geben. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Geöffnet ist die Schau am Freitag von 10 bis 18 Uhr, am Samstag von 9 bis 20 Uhr und am Sonntag von 9 bis 16 Uhr.

Schulung für Verkehrsteilnehmer

Großrückerswalde - Am Donnerstag, den 5. Dezember findet in Großrückerswalde eine Verkehrsteilnehmerschulung zu verschiedenen aktuellen Themen statt. Beginn ist 19 Uhr im Schulungsraum der Feuerwehr Großrückerswalde, Marienberger Straße 72. (jag)

"Weihnachten in d'r Hutzenstub"

Mauersberg. Das Mauersberger-Museum zeigt eine neue Sonderausstellung. "Weihnachten in d'r Hutzenstub" lautet der Titel. In den Vitrinen befindet sich der typische erzgebirgische Weihnachtsschmuck in all seinen Facetten. Bergmänner, Engel, Räuchermännchen, Nussknacker und viele andere Figuren haben Gerlinde Siegel und Sylvia Rodriguez-Brito zusammengetragen. Auch die Geburt Jesu Christi im Stall ist in verschiedenen Szenen abgebildet. Sie verwandeln das Obergeschoss des Museums in eine typische Hutzenstube, wie sie bei unseren Vorfahren üblich war. Hier traf man sich, um sich zu unterhalten, um gemeinsam zu singen und sich der Advents- und Weihnachtszeit zu erfreuen. Zu sehen sein wird die Sonderausstellung bis Lichtmess am 2. Februar.

Gerlinde Siegel geht nach fast 40 Jahren im Mauersberger-Museum in den Ruhestand

Mauersberg – Eigentlich sollte Gerlinde Siegel das Mauersberger-Museum nur für anderthalb Jahre übernehmen. Dass es nun doch fast 40 Jahre geworden sind, liegt an den regelmäßigen Bitten von mehreren Seiten und an ihrer wachsenden Liebe zu ihrer Arbeit. Ihr Vater Ronald Mittag sowie der Schnitz- und Klöppelverein haben das Museum mit Hilfe der Gemeinde in den 1970er Jahren ins Leben gerufen. Gerlinde Siegel war 1978 mit dem Studium der Finanzökonomie fertig, mit ihrem Sohn Mirko gerade in der Babypause und ihr Mann Matthias anderthalb Jahre bei der NVA. Allein mit dem Wehrsold nicht gerade finanziell üppig ausgestattet, nahm die Mauersbergerin das Angebot des damaligen Bürgermeisters Werner Haustein gerne an. Schließlich kam so auch ein wenig Geld in die Familienkasse. Zudem würde sie ihrem Vater einen Riesengefallen tun. Ihre Mutter Waltraud Mittag half bei der Betreuung ihres Sohnes. Die Familie steht zusammen. Sie hob die vielseitigen Jobangebote im Hinterkopf als Trumpfkarten auf, um sie anderthalb Jahre auszuspielen. Mangels Nachfolger wurde sie immer wieder gebeten weiterzumachen. Daraus sind nun 40 Jahre geworden - 40 Jahre, in denen sie sehr viel erlebt hat. Immer hatte sie hier mit Menschen zu tun. Der eine oder andere hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Spontan fällt mir da ein Mädchen ein, das mich zu Ostern fragte, wann ich denn endlich den Weihnachtsschmuck wegräumen würde“, sagte sie. Dieser ist Teil der Ausstellung, da Rudolf Mauersberger über eine große Sammlung erzgebirgischen Kunsthandwerks verfügte. Diese ist zu großen Teilen im Haus zu sehen. Regelmäßig hatte sie ehemalige Angehörige des Kreuz- oder Thomanerchors zu Gast.  Schließlich leiteten Rudolf und Erhard Mauersberger zeitweise die beiden Chöre und prägten sie auf ihre Weise. Insgesamt 77 Sonderausstellungen sind während Gerlinde Siegels Zeit in Mauersberg zu sehen gewesen. Jede hatte auf ihre Weise ihren Reiz. Ganz besonders unvergessen wird ihr „Im Dienste der Musica Sacra“ aus dem Jahre 2013 bleiben. Damals feierte der Ort 40 Jahre Museum und 60 Jahre Kreuzkapelle. Eine Sonderausstellung zeigte, was von der Arbeit der beiden Brüder und Musiker geblieben ist. Auch „Damals war’s“ aus dem Jahre 2016 wird ihr immer in Erinnerung bleiben. „Wir hatten anlässlich der 725-Jahrfeier in Mauersberg eine herrliche Festwoche und haben unter anderem in historischer Kleidung unsere Gäste bedient“, so die scheidende Museums-Chefin. Lieblings-Exponate hat die 63-Jährige auch. Ihr Favorit ist dabei eine Schneeberger Arbeit, die zwei Bergleute zeigt. Ihnen sind die Mühen ihres Schaffens buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Außerdem wird sie ab und zu vorbeikommen, um sich Rudolf Mauersbergers Dorfmodell anzuschauen. Das findet nicht nur sie, sondern auch viele Gäste bemerkenswert und wunderschön. Es nimmt die Betrachter mit auf eine Reise in die Zeit um 1926 mit. Negative Erlebnisse waren hier die Ausnahme. „So mancher denkt, wir schließen hier nur die Tür auf und zu. Wie viel Arbeit hier wirklich drin steckt, sieht nicht jeder. Das ist manchmal verletzend. Zum Glück kam so etwas nur selten vor“, so Gerlinde Siegel. Angst vor dem Ruhestand hat sie nicht, wenngleich ihr das Museum fehlen wird. Sie möchte sich Zeit für die Familie nehmen, für ihr Haus und für ihre Ehrenämter in der Kirchgemeinde. Außerdem hat sie eine Möglichkeit gefunden, ganz aktiv etwas für Geist und Seele zu tun. Was das genau sein wird, bleibt aber ihr ganz privates Geheimnis. Im Museum geht es natürlich weiter. Gerlinde Siegels Mitarbeiterin Sylvia Rodriguez-Brito wird hier das Regiment übernehmen. Unterstützung wird sie dabei unter anderem von Heidi Kärmer aus Großrückerswalde erhalten.

 

 

 

Licht an in Mauersberg

Mauersberg. Die neue Mauersberger Lichterecke leuchtet. Am späten Nachmittag des 1. Advents ist sie das erste Mal entzündet worden. Der Chef-Weihnachtsmann des Dorfes hatte mit Hilfe der anwesenden Gäste auf dem Dorfplatz von zehn auf null zurückgezählt und die Lichter begannen zu leuchten. „Dr Rupprich kimmt“ heißt in Mauersberg die alljährliche Adventsveranstaltung. Dabei sind es hier sogar drei Weihnachtsmänner, die die Kinder beschenken. Außerdem wird dabei immer der Riesenstollen der May-Bäckerei angeschnitten. Dieser brachte es in diesem Jahr auf stattliche 1,60 Meter. Zu Beginn des Abends begrüßte der stellvertretende Bürgermeister und Mauersberger Kantor Johannes Stuhlemmer die Besucher, nachdem der Posaunenchor sein Publikum mit Weihnachtsliedern erfreut hatte. Die Lichterecke wird bis Lichtmess jeden Abend leuchten. Entstanden war sie mit Hilfe von Spendengeldern.

Eine Videodokumentation zum Bau der Lichterecke finden sie hier.

Pyramidenanschieben auch in Niederschmiedeberg

In Niederschmiedeberg wurde die Pyramide des Schnitz- und Klöppelvereins am Samstagabend angeschoben. Zahlreiche Besucher hatten sich dazu auf dem Festplatz eingefunden. Der Posaunenchor aus Arnsfeld hatte die Gäste auf die Veranstaltung eingestimmt. Danach stattete der Weihnachtsmann dem Geschehen einen Besuch ab. Er hatte Überraschungen für die Kinder in seinem Sack. Leider gibt es auch weniger schöne Nachrichten aus aus dem Ort. "Schon wieder wurden Figuren vom unteren Teller der Pyramide beschädigt", sagte der Chef des Niederschmiedeberger Schnitz- und Klöppelvereins Wolfgang Schönherr.

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