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Großrückerswalde

Beste Aussichten!

Preßnitztalmuseum

Das Preßnitztal-Museum zeigt eine anschauliche Ausstellung zur Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Preßnitztalregion.

Das Preßnitztalmuseum ist am Sonntag, dem 18. April geöffnet. Interessenten müssen vorher unter Tel.: 0173 5685800 einen Termin vereinbaren. Termine werden für die Zeit von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr vergeben. Aus organisatorischen Gründen gilt ein Anmeldeschluss. Demnach müssen Interessenen Ihren Besuchstermin bis spätestens Samstag, 17. April, 12 Uhr vereinbart haben.  Besucher ab dem achten Lebensjahr müssen eine Bescheinigung über ein tagesaktuelles negatives Corona-Testergebnis vorlegen. Gültig sind dabei auch ein Selbst- oder Schnelltest. Testmöglichkeiten vor Ort bestehen leider NICHT. Das Museum darf nur mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz (Operationsmaske) oder einer FFP2-Maskte betreten werden. Wir bitten um Verständnis.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Eisengewinnung und Eisenverarbeitung in den Hammerwerken, das Bauhandwerk, die Pappenindustrie, Waldwirtschaft und Jagd sowie die alte Preßnitztalbahn von Wolkenstein nach Jöhstadt. Zum volkskundlichen Teil gehören Arbeiten der erzgebirgischen Volkskunst (Klöppelspitzen und Holzschnitzereien) und eine Darstellung zur Geschichte der versunkenen erzgebirgischen Berg- und Musikerstadt Preßnitz. Ein Raum ist der Entwicklung des Kühlgerätebaus und der Typenvielfalt von Kühlschränken gewidmet und erinnert daran, dass der Ort Niederschmiedeberg einst ein bedeutender Standort des DKK-Kühlschrankwerkes gewesen ist.

Eine besondere Attraktion des Museums ist der große mechanische Heimatberg mit der Darstellung des Dorfes Niederschmiedeberg im 18. Jahrhundert, den der Niederschmiedeberger Schnitzverein zusammengestellt hat. Die Hintergrundlandschaft ist ein Gemälde des ehemaligen DKK-Werksmalers und Gestalters Gotthard Reuther.

Das Museum befindet sich an einem historisch bedeutsamen Ort. Das Gebäude beherbergte ursprünglich eine Pappenfabrik und hatte zusätzlich zu den zwei heute noch erhaltenen Etagen ein zweistöckiges Dachgeschoss mit hölzernen Lamellenwänden zur Trocknung der Pappen. Heute ist außer dem Museum auch die örtliche Feuerwehr in dem Gebäude untergebracht.

In unmittelbarer Nähe wurden bei archäologischen Ausgrabungen die Standorte mehrerer früher Schmelzöfen nachgewiesen. Etwas weiter unterhalb des Museums befindet sich – bis heute sichtbar – das Mundloch eines ehemaligen Bergbaus und das dazu gehörige Huthaus.

Der heutige Museumsvorplatz gehörte früher zum Gelände des Bahnhofes der Preßnitztalbahn. Von hier zweigte das Anschlussgleis zum großen Komplex des DKK-Kühlschrankwerkes ab.

Einen kurzen virtuellen Rundgang durch das Museum können Sie auf YouTube genießen.

Preßnitztalmuseum

Talstraße 18
09518 Großrückerswalde OT Niederschmiedeberg
TEL 03735 6030
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Öffnungszeiten:
Geöffnet sonntags 13.30 – 16.30 Uhr, außer am 24. und 31. Dezember