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Nachrichten

1. Schindelbacher Kürbisfest als rundum gelungene Sache beendet

Schindelbach. Als rundum gelungene Sache bezeichnete Tino Schott das erste Schindelbacher Kürbisfest. Das hat am 13. Oktober etwa 500 Besucher in den Großrückerswalder Ortsteil gelockt. Tino Schott wusste zwar aufgrund der Vorbestellungen, dass viele Gäste kommen würden. Mit so vielen hätte er jedoch nie gerechnet. Insgesamt elf Kürbisse wurden für den Wettbewerb des Kürbiskönigs abgegeben. Am Ende war der des Niederschmiedebergers Ronny Neubert mit einem Gesamtgewicht von 238 Kilogramm am schwersten. Die Riesenfrucht musste sogar extra mit einem Kran angeliefert werden. Damit sicherte sich Ronny Neubert den Titel des „Ersten Schindelbacher Kürbiskönigs“. Etwa 70 viel kleinere Kürbisse wurden vor allem von den Kindern mit Messern und Löffeln verziert sowie anschließend mit nach Hause genommen. „Es gab viel Zuspruch von unseren Gästen, das zu wiederholen“, erzählte der Organisator der Veranstaltung. Deshalb sei es mehr als wahrscheinlich, dass es nächstes Jahr das zweite Kürbisfest geben wird. Allerdings soll der Termin dann früher sein, damit die Kürbisse noch frischer sind als in diesem Jahr. (jag)

Museum zeigt: Schule im Dorf

Mauersberg. Noch bis zum 21. Oktober ist im Mauersberger-Museum die Ausstellung „Schule im Dorf“ zu sehen. Gezeigt werden unter anderem verschiedene Dokumente aus der Zeit des Lehrers Friedrich Reinhard Rothers. Er übernahm die Mauersberger Schullehrerstelle im Jahre 1852. Diese beinhaltete gleichzeitig die Kantorenstelle. In den Vitrinen befinden sich unter anderem Zeugnisse, Klassenbücher, Arbeitsmaterialien und sogar Instrumente aus dieser Zeit. Schulbänke, eine Tafel und eine im Stile des 19. Jahrhunderts gekleidete Puppe vermitteln ein wenig historisches Schulambiente im Ausstellungsraum. Nach dem 21. Oktober wird die traditionelle Weihnachtsausstellung vorbereitet. Diese soll unter dem Titel: "Wenn die Weihnachtsfiguren erzählen" laufen. Das Museum ist mittwochs bis sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. jag

 

Einblicke in einen Unterrichtsraum des 19. Jahrhunderts.

 

 

 

 

Feuerwehren schulen Nachwuchs während der Blaulichttage

Großrückerswalde. Bereits zum 13. Mal haben vom 5. bis zum 7. Oktober die Blaulichttage stattgefunden. Insgesamt 45 Kinder und Jugendliche der Freiwilligen Feuerwehren Marienberg, Großrückerswalde und Niederschmiedeberg haben miteinander trainiert. Der Austragungsort wechselt jährlich. Dieses Jahr sind die Großrückerswalder als Gastgeber an der Reihe gewesen. Sinn und Zweck der Veranstaltung ist das Festigen von feuerwehrtypischen Kenntnissen und Fähigkeiten. Dabei spielen die Brandbekämpfung, die Erste Hilfe, technische Hilfeleistungen und die Fahrzeugkunde entscheidende Rollen. Außerdem stand ein Ausflug in die Kletterhalle der Pockauer Strobel-Mühle auf dem Programm. „Für die Kinder war das Wochenende ein Riesenspaß, bei dem sie ihr Können unter Beweis stellen mussten“, betonte der Großrückerswalder Jugendfeuerwehrwart Ricky Löser. Mit dem Ausbildungsstand der jungen Leute zeigte er sich sehr zufrieden. „Man sieht, dass sie ihre Feuerwehrdienste ernst nehmen“, lautete ein Resümee. Nächstes Jahr finden die Blaulichttage in Niederschmiedeberg statt. jag

 

Erstes Apfelfest lockt etwa 200 Besucher ins Kunterbunte Spatzennest

Großrückerswalde. Das erste Apfelfest hat der Kita Kunterbuntes Spatzennest am 7. Oktober ein volles Haus beschert. Kurz nach Erntedank stand die süß-saure Frucht im Mittelpunkt des Geschehens dieses ganz besonderen Tags der offenen Tür. Bereits die Woche zuvor hatten die Kinder und Erzieher Apfel gesammelt. Diese wurden zum Fest in Christiane Baumanns mobiler Apfelsaftpresse zu Saft verarbeitet. Wer wollte, durfte mithelfen. Einige Gäste haben während ihres Besuches weitere Äpfel beigesteuert. Das frisch hergestellte Getränk wurde auf 70 Grad Celsius erhitzt, damit es länger hält. Nun kann es im Kindergarten gekauft werden. Interessenten können sich unter Tel. 03735 64252 an das Team des Kindergartens wenden. Christiane Baumann versicherte, der Saft sei in diesem Jahr besonders süß und aromatisch. Ihrer Meinung nach liegt das am heißen Sommer in diesem Jahr. Der frisch gepresste Saft ist nur ein Thema des Apfelfestes gewesen. Im Haus selbst konnten die kleinen und großen Besucher mit Äpfeln basteln, rätseln, fischen und vieles andere mehr. In einem der Gruppenräume, wurden Äpfel manuell geschält und in Spiralen geschnitten. Die Schalen werden für Tees verwendet. Die vom Griebs getrennte Fruchtfleischspirale wird zu Apfel-Chips getrocknet. Sogar ein kleines Apfeltheater hat es gegeben. Etwa 200 Besucher haben sich diese Premiere in Kombination mit dem Tag der offenen Tür nicht entgehen lassen. „Wir haben auf so viele Gäste gehofft. Damit rechnen konnten wir jedoch nicht“, freute sich die Leiterin des Kunterbunten Spatzennestes Jenny Hilbert. Sie hofft nun, dass sich das Apfelfest in den nächsten Jahren fest in den Veranstaltungskalender der Einrichtung etablieren wird. jag

 

 

Wohngebiet bis Ende des Jahres erschlossen

Großrückerswalde. Die Arbeiten zur Erschließung des Wohngebietes „Alte Straße“ in Großrückerswalde sind in die Zielgerade eingebogen. Bis Ende des Jahres soll die etwa drei Hektar umfassende Fläche zum Bau von Eigenheimen zur Verfügung stehen. „Erste Bauanträge wurden bereits bewilligt“, bestätigt Sebastian Hilbert. Er ist im Rathaus der Gemeinde für den Bereich Liegenschaften verantwortlich. Demnach sind auch acht der insgesamt 30 verfügbaren Grundstücke bereits vergeben. Weitere sieben Reservierungen liegen vor. „Wir haben uns ein so großes Interesse zwar erhofft, damit rechnen konnten wir aber nicht“, freut sich Sebastian Hilbert. Etwa ein Drittel der neuen Grundstückseigentümer und Interessenten stammt aus der näheren Region. Sie kommen aber auch von weiter weg bis nach Leipzig und Oldenburg. Die Grundstücke selbst haben verschiedene Größen. Sie variieren zwischen 640 und 1.000 Quadratmeter. Die Medienerschließung ist zu etwa 90 Prozent abgeschlossen. Außerdem werden derzeit Borde für die Straßen gesetzt. (jag)

Hilfsgüter in Rekordzeit gesammelt

Großrückerswalde. Viel Platz ist im neuen Hilfsgüter-Container nicht mehr. In Rekordzeit hat die Evangelische Jugendallianz Großrückerswalde Schulranzen, Kleidung, Schuhe, Wäsche aller Art, Matratzen, Fahrräder, Stühle, Geschirr, Spielzeug, Lampen, Brillen, Elektrogeräte und vieles andere mehr zusammengetragen. „Was früher bis zu ein Jahr lang dauerte, haben wir dieses Mal schon fast in drei Monaten geschafft. Das ist ein großes Geschenk“, versicherte die Koordinatorin der Aktion Annett Seifert (Foto). Eine Ursache dafür liegt ihrer Meinung nach in der Medienpräsenz zur Verabschiedung des letzten Containers Mitte Juli. Das hat dazu geführt, dass mittlerweile viele Spender auch aus weiter entfernten Orten nach Großrückerswalde kommen. Außerdem wird die Aktion mittlerweile noch besser koordiniert, wie die Großrückerswalderin findet. So ist sie selbst mittlerweile einmal die Woche in der alten Fabrik, um die Hilfsgüter entgegen zu nehmen. Dabei achtet sie auch darauf, dass sie tatsächlich noch verwendet werden können. „Schließlich wollen wir damit Menschen in Not helfen“, sagte sie. Die Verteilung der Hilfsgüter übernimmt die Hilfsorganisation „Gain“. Deren Mitarbeiter entscheiden auch, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Annett Seifert ist im Oktober zu folgenden Terminen in der alten Fabrik, Marienberger Straße 99: 4. Oktober, 9 bis 12 Uhr, 10. Oktober, 15 bis 18 Uhr; 17. Oktober, 16.30 bis 19.30 Uhr; 25. Oktober, 15 bis 18 Uhr; 30. Oktober 9 bis 12 Uhr. Rückfragen unter Mobil: 015209954022.

 

 

Die drei neuen Glocken sind im Turm

Die drei neuen Glocken der Großrückerswalder Wehrkirche befinden sich im Turm. Am Montagvormittag wurden sie von einem mobilen Spezialkran eingehoben. Dutzende Schaulustige verfolgten das Geschehen von unten aus. Im Turm selbst brachten Mitarbeiter des Unternehmens Heidenauer Glockenläute- und Elektroanlagen die einzelnen Glocken über ein Flaschenzugsystem an ihre vorgesehen Plätze. Das schwerste Exemplar bildete dabei die Ewigkeitsglocke mit 444 Kilogramm Gewicht. Die Gebetsglocke bringt immerhin 225 Kilogramm auf die Waage. Am kleinsten und damit auch am leichtesten ist die Taufglocke. Sie ist 168 Kilogramm schwer. In den nächsten Tagen wird der Glockenstuhl komplettiert. Zum Kirchweihfest am 7. Oktober soll das neue Geläut das erste Mal erklingen. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Eine halbe Stunde vor Beginn werden die Glocken in die Wehrkirche rufen.

4. Simson Speedhill

Ein Grumbacher siegt in Mauersberg

Mauersberg. Bert Rollinger hat den 4. Mauersberger Simson Speedhill gewonnen. Der Grumbacher verwies Marc Richter aus Hilmersdorf und Michael Noack (Foto) vom Organisationsteam aus Mauersberg auf die nachfolgenden Podestplätze. Mehr als 30 Fahrer haben den Hang am Skilift in Mauersberg auf den Simsons erklommen. Wie immer hatten die Organisatoren von der Sportgemeinschaft mehrere Hindernisse und Schikanen in den Parcours eingebaut. Hunderte Besucher feuerten die Akteure bei bestem Sommerwetter an.

Die Platzierungen im einzelnen:

1. Bert Rollinger (Grumbach), 2. Marc Richter (Hilmersdorf), 3. Michael Noack (Mauersberg), 4. Marcel Richter (Hilmersdorf), 5. Thomas Wolf (Hilmersdorf), 6. Sky Dombrowski (Marienberg), 7. Thomas Bachmann (Mauersberg), 8. Mirko Dietze (Gelenau), 9. Michael Sühnel (Hilmersdorf), 10. Markus Schönherr (Großrückerswalde), 11. Sebastian Weber (Streckewalde) und Mario Magunia (Warmbad), 13. Mark Wieland (Mildenau), 14. Erik Wieland (Jöhstadt) und Pascal Türke (Großrückerswalde), 16. Maik Kuschel (Streckewalde) und Matthias Albrecht (München), 18. Ronny Oehme (Großrückerswalde), 19. Toni Süß (Streckewalde), 20. Jörn Balzer (Mauersberg)

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