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Netzwerker sind nach Großrückerswalde umgezogen

Großrückerswalde. Der Verein Sächsisches Landeskuratorium Ländlicher Raum (SLK) greift der Entwicklung abseits der großen Städte in verschiedenen Bereiche unter die Arme. Seit kurzem hat er ein Kontaktbüro in Großrückerswalde. Hier arbeiten Torsten Holzkamp und seine Mitarbeiterin Annegret Meier. Beide verstehen sich in erster Linie als Netzwerker. Im ländlichen Raum spüren sie Netzwerke auf und verknüpfen sie wiederum miteinander. So unterstützen sie die verschiedensten Projekte und Veranstaltungen im ländlichen Raum. Das ist die Hauptaufgabe des Vereins Sächsisches Landeskuratorium Ländlicher Raum. Finanziert und unterstützt wird er vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Ziel ist die Stärkung dieser Regionen. Vor kurzem hat der Verein mit Hauptsitz in Miltitz eines seiner drei Kontaktbüros von Mildenau nach Großrückerswalde verlegt. Die neuen Büros befinden sich im Multifunktionsgebäude nahe der Kirche. Die beiden Mitarbeiter gelten als Ansprechpartner für Vereine, Verbände, Institutionen und Interessengemeinschaften. Planen deren Mitstreiter Projekte zur Bereicherung des kulturellen Lebens oder der Förderung des Tourismus im ländlichen Raum, helfen die beiden mit. Gemeinsam reifen so Umsetzungsideen, entstehen Kontakte zu Experten, werden Fördermittel erschlossen und beantragt. Diese Hilfe ist für die Vereine, Verbände, Institutionen und Interessengemeinschaften kostenlos. Auf diese Weise standen sie bereits der Initiative Qualitätswanderwege in Sachsen zur Seite. Themenbereiche sind neben dem Tourismus und der Entwicklung des ländlichen Raumes bürgerschaftliches Engagement, Umwelt, Landwirtschaft, Ernährungsbildung und grenzüberschreitende Kooperationen. „Im Büro Großrückerswalde wird schwerpunktmäßig der Tourismus im ländlichen Raum unterstützt. Dazu digitalisieren und vernetzen wir Angebote der Naherholung sachsenweit zu thematisierten Tagesangeboten“, erklärte Torsten Holzkamp. Die Vermarktung erfolgt über den Landurlaub in Sachsen e.V. Dessen Geschäftsbesorgung erfolgt seit 2005 über das SLK. Den Wandertourismus interstützt der Verein mit dem Fachforum „Wander-Wege-Werkstatt“. Dabei handelt es sich um eine Plattform für den Erfahrungsaustausch für Wegewarte, Touristiker und Vertreter der Kommunen. Die grenzüberschreitenden Kontakte zu polnischen und tschechischen Partnern werden ebenfalls genutzt, um Impulse für die ländliche Entwicklung zu setzen. Ebenfalls wird vom Kontaktbüro in Großrückerwalde die Arbeit des Christlich Sozialen Bildungswerk Sachsen (CSB) unterstützt. Das schafft verschiedene Bildungsangebote für den ländlichen Raum. Dazu gehört unter anderem das Projekt, „Unsere Lebensmittel sind wertvoll.“ Das hält der CSB für alle Generationen bereit. Das CSB gilt außerdem als Träger für mehrere Kindergärten, Horte und Jugendtreffs, die in Ostsachsen angesiedelt sind. Die über die Jahre gewachsene Zusammenarbeit mit dem Verein Annaberger Land und weiteren Partnern der Region soll auch von Großrückerswalde aus weiter gepflegt werden, wie Torsten Holzkamp versicherte. www.slk-miltitz.de.

 

Sternwarte zur Kinderkrippe umgebaut

Großrückerswalde. Bereits seit Ende März tummeln sich Krippenkinder in der ehemaligen Sternwarte hinter der Evangelischen Oberschule in Großrückerswalde. Die Außenanlagen sind im Sommer zuletzt fertig geworden. Mittlerweile sprießt hier auch das erste Grün. Das haben der Evangelische Schulverein als Bauherr und die Gemeinde Großrückerswalde als Eigentümer des Gebäudes zum Anlass genommen, um den Umbau des ehemaligen Hortgebäudes zur Kinderkrippe für die Kindertagesstätte „Kunterbuntes Spatzennest“ am Mittwoch öffentlich zu präsentieren. „Hier sind für unsere Krippenkinder optimale Räumlichkeiten entstanden“, betonte die Leiterin der Einrichtung Jenny Hilbert. Einst als Baubaracke für die damalige Polytechnische Oberschule inklusive Sternwarte im Obergeschoss gebaut, hatte der untere Bereich in den zurückliegenden Jahren verschiedene Funktionen. Zuletzt war es längere Zeit ungenutzt. Dafür platzte der Krippenbereich des Kindergartens aus allen Nähten. Die ehemalige Sternwarte bot sich daher als neue Herberge geradezu an. Im Rahmen der Umbauarbeiten sind ganz moderne Räume für 15 Krippenkinder entstanden. Dazu zählen ein Schlafraum, ein Gruppenraum mit Fußbodenheizung, eine Garderobe, eine Küche, ein Raum für das Personal sowie ein krippengerechter Sanitärbereich mit Minitoiletten, Miniwaschbecken, Wickeltisch und Badewanne. Die Ausstattung ist komplett neu. Das gilt sowohl für die Tische und Stühle als auch für die Betten, Matten und die Kuschelecken. Die Spielgeräte für draußen und die großen Krippenwagen finden in einem neuen Holzanbau Platz. Der Außenbereich beherbergt in erster Linie den so genannten Zwergenspielplatz. Beim Spiel im Sandkasten, in der neuen Netzschaukel oder auf dem kombinierten Rutsch- und Klettergerät kommt bestimmt keine Langeweile auf. Für den Verkehr mit Bobby-Car und Co ist ein extra mit Fallschutzmatten ausgestatteter Bereich entstanden. Die Kosten für die Umbaumaßnahme belaufen sich auf etwa 185.000 Euro. Davon stellten das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Landkreis Erzgebirgskreis aus dem Fördermittelprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2015 bis 2018“ über 138.000 Euro zur Verfügung. Geplant wurde die Maßnahme vom Planungsbüro Kreisinger-Teucher aus Arnsfeld. Mit der Umsetzung wurden ausschließlich regionale und größtenteils sogar ortsansässige Unternehmen beauftragt. (jag)

 

70 Schulranzen sind zum Abtransport bereit

Großrückerswalde. Seit Sommer hat die Evangelische Jugendallianz Großrückerswalde 70 Schulranzen gesammelt und gefüllt. Das ist ein neuer Rekord. Nun lagern sie in der Alten Fabrik und warten auf den Abtransport durch die Hilfsorganisation „Gain“. Jeder der Schulranzen ist gefüllt. Sie enthalten Hefte, Blöcke, Stifte, Hygieneartikel und vieles andere mehr, was Kinder für die Schule brauchen. Die Inhalte sind zum Teil wie die Ranzen selber direkt als Sachspende eingegangen. Außerdem kauft sie die Evangelische Jugendallianz hinzu. Finanziert wird das über Spenden. Initiiert hat die Aktion Maria Riehl. 2009 hatte sie einen Transport mit Schulranzen begleitet. "Das Glänzen in den Augen der Kinder habe ich bis heute nicht vergessen“, betonte sie. Wohin die Schulranzen gehen, richtet sich nach dem Bedarf, den „Gain“ ermittelt. Allerdings weiß Annett Seifert vom der Evangelischen Jugendallianz, dass sie häufig Lettland als Zielort haben. Hilfsgüter jeder Art einschließlich der Schulranzen und der damit verbundenen Sachspenden werden wieder am 14. November von 15 bis 18 Uhr, am 22. November von 9 bis 12 Uhr sowie am 26. November von 15 bis 18 Uhr in der Alten Fabrik in der Marienberger Straße 99 entgegen genommen. Weitere Termine können mit Annett Seifert unter 0152 09954022 vereinbart werden.

Der Niederschmiedeberger Hasenschlächter ist zurück

Niederschmiedeberg. Der Hasenschlächter ist zurück. Nach mehr als zehn Jahren Pause wird er sich ab dem Samstag vor dem ersten Advent wieder auf der Niederschmiedeberger Ortspyramide drehen. Mit dabei sind dann auch seine drei Begleiter von damals. Der Reisende, die Stollenfrau und der Christbaummauser bilden mit dem Hasenschlächter die ältesten Figuren des 1979 erstmals angeschobenen Bauwerks. Typisch erzgebirgisch sollten sie sein und zugleich als Motiv etwas Einzigartiges. Das war damals das Ansinnen der Schnitzer um den Initiator Gottfried Diedrich. Im Folgejahr wurde die Pyramide um zwei Ebenen erweitert. Weitere Figuren kamen hinzu. Beim Material waren die Schnitzer damals neue Wege gegangen. Einfacher als Holz zu bearbeiten und auch leichter zu haben war für sie Polyurethan-Schaum. Das Material kam im DKK beim Kühlschrankbau zum Einsatz. Im Laufe der Jahrzehnte hinterließ das raue Erzgebirgsklima seine Spuren an den Figuren. Außerdem fanden einige Betrachter den Hasenschlächter als zu brutal und Angst einflößend. „Wir haben uns daher 2006 entschieden, neue, traditionellere Figuren herzustellen“, erklärte der Vorsitzende des Schnitz- und Klöppelvereins Niederschmiedeberg Wolfgang Schönherr. Fortan drehte sich eine Bergkapelle auf dem unteren Teller. In jüngster Vergangenheit begannen die Niederschmiedeberger die alten Figuren zu vermissen. Das gilt auch und insbesondere für den Hasenschlächter. Deshalb hat sie der Verein restauriert und rechtzeitig vor dem Anschieben am 1. Dezember fertig gestellt. Zukünftig sollen alte und neue Figuren einander Jahr für Jahr abwechseln. Das Pyramidenanschieben beginnt um 14.30 Uhr. jag

 

Mauersbergerin möchte die Bilder ihres Vaters der Öffentlichkeit zugänglich machen

Mauersberg. Renate Schuffenhauer hütet einen Schatz. So bezeichnet sie die Bilder, die ihr Vater gemalt und gezeichnet hat. Martin Dost hat vor allem Landschaften und Porträts angefertigt. „Sie sind viel zu schade, um irgendwo zu verstauben. Ich fände es schön, wenn die Leute sie sehen könnten“, sagte die Mauersbergerin. Sie würde sich freuen, wenn die Bilder ihres Vaters so wie vor kurzem in Olbernhau geschehen in Ausstellungen hängen. Bereits auf dem ersten Blick fällt auf, dass der 2004 verstorbene Martin Dost mit großer Leidenschaft und viel Liebe zum Detail gemalt und gezeichnet hat. Einige seiner Porträts sehen flüchtig betrachtet wie Fotos aus. Dabei hat er in jedem Menschen ganz liebevoll die innere Schönheit entdeckt. Ob es sich dabei um eine junge Frau, ein Kind oder um alte Menschen handelt, spielt dabei keine Rolle. Ein Teil der Bilder entstand in den USA. Dort verbrachte er nach dem Zweiten Weltkrieg zwei Jahre in Gefangenschaft. Sein künstlerisches Talent bewahrte ihn immer wieder vor direkten Fronteinsätzen. „Er musste oft Porträts für seine Vorgesetzten malen“, weiß seine Tochter aus den Erzählungen. Die gemalten Landschaften entführen seine Betrachter auf eine Reise zu Martin Dosts Lieblingsplätzen. Diese befinden sich sowohl in seiner geliebten Heimat als auch in weiter Ferne. Die Alpen haben ihn immer fasziniert, wie einige seiner Werke beweisen. Viele seiner Bilder hängen in mehreren Mauersberger Wohnstuben. Neben seinen Bildern erinnert auch das große mechanische Bergwerk im Museum für bergmännische Volkskunst in Schneeberg. Er steht für die Bastelleidenschaft des Mauersbergers. jag

Schloss Augustusburg ist fertig

Streckewalde. Der Streckewalder Hobby-Modellbauer Günther Siegert hat mit der Augustusburg sein größtes Projekt abgeschlossen. Zu sehen sein wird es ab dem 3. November im Vereinshaus seines Heimatortes. Mit der dann beginnenden Ausstellung feiert er sein zehnjähriges Modellbaujubiläum. Begonnen hatte alles mit dem Nachbau von Gebäuden, die sich auf erzgebirgischen Bergen befanden und der Seiffener Kirche. Diese standen noch in einem Schaukasten vor seinem Haus. Später kamen Kirchen der Region hinzu und andere markante Gebäude aus der Heimat des Streckewalde. Seit einigen Jahren fertigt er Modelle auch auf Nachfrage an. So steht das Café Schweizer-Dörfel auf der Schönfelder Modellbahnanlage. Schloss Augustusburg ist allein von den Ausmaßen her gesehen bereits das größte Modell. Immerhin 3,34 mal 1,43 misst die Grundplatte des im Maßstab 1:80 gefertigte Modell. Viel Arbeit steckt in den über 400 Fenstern. Besonders kompliziert umzusetzen waren die runden Dachformen. Insgesamt 1.300 Stunden Arbeit stecken in dem Modell. Ohne die Hilfe seiner beiden Freunde Frank Oehme und Johannes Richter hätte er das nicht geschafft, wie er betonte. Für die nächsten Bastelstunden hat Günther Siegert weitere Ideen. Schließlich gehören neben Augustusburg noch Scharfenstein und Lichtenwalde zu den sehenswerten Drei. Die Ausstellung öffnet am 3. November und ist danach bis zum 28. April samstags, sonntags sowie an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr im Streckewalder Vereinshaus zu sehen. jag

 

1. Schindelbacher Kürbisfest als rundum gelungene Sache beendet

Schindelbach. Als rundum gelungene Sache bezeichnete Tino Schott das erste Schindelbacher Kürbisfest. Das hat am 13. Oktober etwa 500 Besucher in den Großrückerswalder Ortsteil gelockt. Tino Schott wusste zwar aufgrund der Vorbestellungen, dass viele Gäste kommen würden. Mit so vielen hätte er jedoch nie gerechnet. Insgesamt elf Kürbisse wurden für den Wettbewerb des Kürbiskönigs abgegeben. Am Ende war der des Niederschmiedebergers Ronny Neubert mit einem Gesamtgewicht von 238 Kilogramm am schwersten. Die Riesenfrucht musste sogar extra mit einem Kran angeliefert werden. Damit sicherte sich Ronny Neubert den Titel des „Ersten Schindelbacher Kürbiskönigs“. Etwa 70 viel kleinere Kürbisse wurden vor allem von den Kindern mit Messern und Löffeln verziert sowie anschließend mit nach Hause genommen. „Es gab viel Zuspruch von unseren Gästen, das zu wiederholen“, erzählte der Organisator der Veranstaltung. Deshalb sei es mehr als wahrscheinlich, dass es nächstes Jahr das zweite Kürbisfest geben wird. Allerdings soll der Termin dann früher sein, damit die Kürbisse noch frischer sind als in diesem Jahr. (jag)

Museum zeigt: Schule im Dorf

Mauersberg. Noch bis zum 21. Oktober ist im Mauersberger-Museum die Ausstellung „Schule im Dorf“ zu sehen. Gezeigt werden unter anderem verschiedene Dokumente aus der Zeit des Lehrers Friedrich Reinhard Rothers. Er übernahm die Mauersberger Schullehrerstelle im Jahre 1852. Diese beinhaltete gleichzeitig die Kantorenstelle. In den Vitrinen befinden sich unter anderem Zeugnisse, Klassenbücher, Arbeitsmaterialien und sogar Instrumente aus dieser Zeit. Schulbänke, eine Tafel und eine im Stile des 19. Jahrhunderts gekleidete Puppe vermitteln ein wenig historisches Schulambiente im Ausstellungsraum. Nach dem 21. Oktober wird die traditionelle Weihnachtsausstellung vorbereitet. Diese soll unter dem Titel: "Wenn die Weihnachtsfiguren erzählen" laufen. Das Museum ist mittwochs bis sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. jag

 

Einblicke in einen Unterrichtsraum des 19. Jahrhunderts.

 

 

 

 

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