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Nachrichten

Oktoberfest der G-Bud muss ausfallen

Der G-Bud-Verein teilt mit, dass das für Anfang Oktober geplante Oktoberfest ausfallen muss. „Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus ist es uns dieses Jahr leider nicht möglich die Veranstaltung zu unserer, aber vor allem zu eurer Zufriedenheit auf die Beine zu stellen“, heißt es in der Information. Die aktuellen Auflagen und Beschränkungen sehen demnach ein Hygienekonzept vor, das für den Verein nicht zu stemmen ist. Der Termin für 2021 steht dagegen wieder fest. Das 3. Oktoberfest findet dann am 2. Oktober statt.

Straßenbau an der Kreisstraße K 8115 im Großrückerswalder Ortsteil Streckewalde startet am 24.08.2020

Am Montag (24.08.2020) beginnt das Landratsamt Erzgebirgskreis mit dem Ausbau der Kreisstraße K 8115 im Großrückerswalder Ortsteil Streckewalde. Der Ausbau wird in zwei Bauabschnitten erfolgen. Während des 1. Bauabschnittes soll u. a. das vorhandene Brückenbauwerk, dass bereits in seiner Durchfahrtsbreite eingeengt ist, abgebrochen und durch ein neues Brückenbauwerk ersetzt werden. Weiterhin sind auf ca. 110 m Länge ein grundhafter Straßenausbau inklusive Neuanlage eines Geh- und Radweges sowie die Um- und Neuverlegung aller vorhandenen Versorgungsleitungen geplant.

Umfang der Arbeiten 2020

In diesem Jahr werden dabei vor allem die erforderlichen Vorleistungen für den Brückenbau durchgeführt. So sollen u. a. die Widerlager für eine Behelfsbrücke errichtet werden, die während des Brückenbaus 2021 den Anlieger- und Busverkehr aufnehmen soll. Zudem werden erste Leitungsumverlegungen erfolgen.

Verkehrseinschränkungen

Die Baumaßnahme beginnt mit einer halbseitigen Sperrung, wobei der Verkehr mittels Lichtsignalanlage (Ampel) geregelt wird. Für den Zeitraum der Herbstferien 2020 ist dann eine erste Vollsperrung geplant. Der Verkehr soll in dieser Zeit über die Umleitungsstrecke Großrückerswalde – S 221 – Marienberg – B 171 – Wolkenstein – B 101 – Schönbrunn – K 8115 – Streckewalde geführt werden. Die weiteren Arbeiten bis Dezember 2020 sollen dann wiederum mittels halbseitigen Sperrung erfolgen. Über die Wintermonate 2020/2021 wird die Kreisstraße vorübergehend normal befahrbar sein.

Baufortschritt und Kosten

Über den Baufortschritt und die ggf. auftretenden Einschränkungen im Bauzeitraum 2021/ 2022 wird gesondert informiert. Nach derzeitigem Stand der Planungen soll das Gesamtbauvorhaben bis 31. Mai 2022 abgeschlossen sein.

Die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt betragen nach derzeitigem Stand 1,969 Mio. €. Die Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Mitfinanzierung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erfolgt auf der Grundlage des vom Deutschen Bundestag beschlossenen Haushaltes. Der von Bund und Land getragene Fördermittelanteil beträgt insgesamt 1,468Mio €.

Mildenauer Hort wandert ins Preßnitztalmuseum

Niederschmiedeberg. Der Hort der Johanniter in Mildenau hat heute das Preßnitztal-Museum in Niederschmiedeberg besucht. Zu Fuß haben sie die 24 Mädchen und Jungen sowie drei Erzieherinnen auf den Weg gemacht. Vor Ort angekommen gewährte ihnen Lothar Schönherr Einblicke in die lokale Geschichte. Er ist einer von derzeit etwa einem halben Dutzend ehrenamtlichen Helfern, die den Betrieb im Museum absichern. Das Museum selbst macht seinem Namen alle Ehre. Es berichtet von der Geschichte des Preßnitztals. Lothar Schönherr begann bei den Anfängen, sprach über den Bergbau, die Eisenverhüttung, die Pappenherstellung und über die Kühlschrankproduktion bei „dkk“ und „FORON“ Gestaunt haben die Kinder besonders über den großen mechanischen Heimatberg sowie über die große Sammlung an in Niederschmiedeberg und Scharfenstein produzierten Kühlschranke. Diese Sammlung ist einzigartig. Zum Schluss ging es noch ein kleines Stück den Bergbaulehrpfad entlang. Für die Mildenauer war das eine willkommene Abwechslung im Programm der Sommerferien, wie die Leiterin Claudia Schreiter versicherte. Diese Woche haben sie unter anderem Boote gebastelt und an der Rauschenbach-Mühle in Arnsfeld fahren lassen. An der Waldschule Kretscham beschäftigten sie sich spielerisch mit dem Thema Wald. „Bei uns geht es in den Sommerferien kreativ zu“, versicherte Claudia Schreiter. Am Freitag bringen sie ihr Lieblingsspielzeug mit. In den kommenden Tagen geht es im Ehrenfriedersdorfer Schaubergwerk unter Tage. Ein Besuch auf Schloss Schlettau steht ebenfalls noch an. Die jüngsten Mädchen und Jungen des Hortes sind im Schulanfängeralter. Die ältesten haben gerade die vierte Klasse absolviert. „Wir sind nach Möglichkeit sehr viel draußen, weil bei uns im Haus renoviert wird“, so Claudia Schreiter. Für Lothar Schönherr war es eine Freude, die Kinder durch das Museum zu führen und ihnen so ein Stück Heimatgeschichte näher zu bringen.

Ein Pilz frisst sich durch das Holz der Haupt-Spielelemente

Niederschmiedeberg - Dass derzeit Teile des Niederschmiedeberger Spielplatzes gesperrt sind, sorgt nicht nur im Ort für Frust. Schließlich liegt er direkt am Rad- und Wanderweg durch das Preßnitztal. Hierher zieht es nicht nur an den Wochenenden regelmäßig auch Familien von außerhalb. Gesperrt sind die Hauptspielgeräte. Lediglich die Schaukel, die Tischtennisplatten und die Seilbahn im äußeren Bereich dürfen benutzt werden. Wie der Bürgermeister der Gemeinde Großrückerswalde mitteilte, erfolgte Sperrung auf Weisung des TÜV. Demnach hatte die jährliche Prüfung im März ergeben, dass die Spielgeräte von einem Pilz befallen sind. „Für unsere Bauhofmitarbeiter war das nicht sichtbar. Sie haben die Anlagen jedes Jahr überholt und gepflegt“, versichert das Gemeindeoberhaupt. Noch im April haben Fachleute festgestellt, was aus dem Bestand noch zu retten sei und was nicht. Das Ergebnis sei für die Verwaltung nicht erfreulich gewesen. Demnach wäre es besser, gleich auf neue Spielgeräte aus Recycling-Kunststoff zu setzen. „Das ist auch in Bezug auf die feuchte Umgebung, die von der gleich hier befindlichen Preßnitz zu empfehlen“, so Jörg Stephan. Ein entsprechendes Angebot liegt samt den Plänen vor und sichert den Neubau für Kosten in Höhe von 35.000 Euro zu. Dabei sollen auch die Fundamente der alten Spielgeräte erhalten bleiben. „Wir hätten das gerne schon sehr zeitnah umgesetzt. Allerdings gibt es Kapazitätsprobleme beim Hersteller“, erklärt der Bürgermeister. Wenigstes die ersten beiden Türme und die dazu gehörige Brücke samt Rutsche könnten noch in diesem Jahr fertig gestellt werden. Die verbleibenden drei Türme sollen im nächsten Jahr gebaut werden. Die Gemeindeverwaltung hofft auf das Verständnis der Einwohner und Besucher der Region.

Schlüssel gefunden und abgegeben

Großrückerswalde. Am 7. August ist im Oberdorf nahe der Sparkasse ein Schlüssel gefunden worden. Der Besitzer kann ihn während der Öffnungszeiten im Rathaus der Gemeinde Großrückerswalde (Marienberger Straße 108) abholen. Geöffnet ist dienstags 7.30 bis 11.30 Uhr und 13 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 11.30 Uhr und 13 bis 16.30 Uhr, freitags von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr. Infos unter Tel.: 03735 6030.

Deutschland probt mit bundesweitem Warntag den Ernstfall

Am 10. September 2020 findet der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Dazu werden in ganz Deutschland Warn-Apps piepen, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen.

Ziel des Aktionstages ist neben der Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Warnung insbesondere die Vermittlung der Bedeutung der Sirenensignale. Außerdem soll der bundesweite Warntag dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung in Notlagen zu erhöhen und damit die Selbstschutzfähigkeit der Bevölkerung zu unterstützen. Gleichzeitig dient der Warntag dazu, die vorhandenen technischen Systeme zur Warnung zu testen und zu prüfen.

Amtschef Thomas Rechentin: „Zahlreiche Ereignisse in der jüngsten Vergangenheit und nicht zuletzt die Corona-Pandemie zeigen, wie wichtig es ist, die Bevölkerung schnell und zuverlässig vor einer Gefahr zu warnen. Dafür gibt es inzwischen zahlreiche Mittel und Wege, von modernen Apps bis hin zu altherkömmlichen akustischen Sirenen. Mit dem Warntag wollen wir die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land für die unterschiedlichen Systeme und die Bedeutung einer Gefahrenwarnung sensibilisieren“.

Ab sofort ist die neue Website www.bundesweiter-warntag.de online verfügbar. Sie bietet Informationen über den ab 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfindenden Warntag. Die Website erklärt aber auch, in welchen Fällen und auf welchen Wegen die Bevölkerung in Deutschland gewarnt wird. Eine Länderkarte ermöglicht mit einem Klick den Überblick über Regelungen zur Warnung in den einzelnen Bundesländern. Das integrierte Service-Portal auf der Website mit Informationsmaterial soll Kommunen dabei unterstützen, vor Ort über den Warntag und allgemein über das Thema zu informieren.

Hintergrund:

Bund und Länder haben im Rahmen der Innenministerkonferenz 2019 gemeinsam beschlossen, ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September einen bundesweiten Warntag stattfinden zu lassen. Er soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen. Wer rechtzeitig gewarnt wird und weiß, was zu tun ist, kann sich in einem Notfall besser selbst helfen. Zur Warnung der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen alle verfügbaren Kommunikationskanäle: so etwa das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betriebene Modulare Warnsystem (MoWaS) und die Warn-App NINA, eine Vielzahl von Medien und Rundfunksendern bis hin zu Sirenen und Lautsprecherdurchsagen vor.

 

Das offizielle Informationsblatt zum Bundesweiten Warntag finden Sie hier.

Informationen des Landkreises zum Bundesweiten Warntag finden Sie hier.

 

Am Wochenende starten Keramikkurse mit Jana Kalisch

Mauersberg. Jana Kalisch bietet wieder verschiedene Mitmachaktionen in ihrem Mauersberger Atelier an. In diesen Kursen können sich die Teilnehmer mit hellem oder terrakottafarbenem Ton und Porzellan ausprobieren. Dabei entstehen Lichtobjekte, Schalen, Tassen, Teller, Hand- oder Fußabdrücke von Kindern als bleibende Erinnerung, figürliche Keramik, Lampen, Elemente zur Wandgestaltung, Schmuck und vieles andere mehr. Jana Kalisch unterstützt ihre Schützlinge in den verschiedensten Techniken. Dazu gehören die Wulsttechnik, die Plattentechnik, figürliches Modellieren sowie hauchdünne Porzellan und Tongestaltungen. Sogar die japanische Raku-Technik befindet sich im Angebot. Allerdings werden die Arbeiten, die dabei entstehen erst später gebrannt. In der Regel dauert es nur zwei Wochen, bis die Kursteilnehmer ihre selbst angefertigten Werke abholen können.

Folgende Termine stehen im Programm
Freitag, 7. August von 17 bis 20 Uhr: Kurs für Erwachsene
Samstag, 8. August von 10 bis 12 Uhr: Kurs für Kinder und Erwachsene
Samstag, 8. August von 15 bis 18 Uhr

Infos www.keramik-kalisch.de, unter Tel.: 03735 90586 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Frank Vogel auf Kreisstraßenbereisung im östlichen Teil des Landkreises

Niederschmiedeberg. Jedes Jahr investiert der Erzgebirgskreis mehr als zehn Millionen Euro in das Kreisstraßensystem. Im Sommer nutzt der Landrat meist zwei bis drei Tage um sich anzuschauen, was mit dem Geld bewerkstelligt worden ist. Am Dienstag, dem 4. August, standen unter anderem Jöhstadt, Niederschmiedeberg und Zschopau auf dem Programm. Die Talstraße in Niederschmiedeberg befindet sich erst seit einigen Jahren als K8115 in Zuständigkeit des Landkreises. Deren Sanierung ist nun beendet worden. Vorher war der Freistaat dafür verantwortlich gewesen. Investitionen waren damals Fehlanzeige. Nach wie vor fordert Frank Vogel mehr finanzielle Mittel aus Dresden für den Ausbau der Infrastruktur. „Hier bedient der Freistaat seine Pflichten meiner Meinung nach nicht allumfänglich. Da muss mehr geschehen“, sagte er am Rande der Tour am Dienstag. Etwa ein halbes Dutzend Maßnahmen hat der Landkreis angemeldet, die nicht bedient werden, weil Fördermittel aus Dresden dafür fehlen oder überzeichnet sind. „Eine intakte Verkehrsinfrastruktur ist aus meiner Sicht lebensnotwendig, gerade im ländlichen Bereich“, betonte der Landrat. Über 50 Prozent der Kreisstraßen sind, wie er erklärte, in einem sehr guten Zustand. Deshalb soll die Höhe der Investitionen auch zukünftig auf dem hohen Niveau gehalten werden. Was genau der nächste Doppelhaushalt zur Verfügung stellt, steht noch nicht fest. Die Verhandlungen dazu laufen noch. Frank Vogel rechnet aber auch wieder mit etwa zehn Millionen Euro, die in das Kreisstraßennetz investiert werden sollen, einschließlich der Fördermittel. Im Bereich Sehmatal/Crottendorf könnte es sogar eine Straßenverlegung geben, um sie unter anderem für LKWs flüssiger zu halten. (jag)

 

Beispiele für Baumaßnahmen an Kreisstraßen 2020

Ein typisches Beispiel für solche Baumaßnahmen ist der „Sanierung von  Stützwänden an der Kreisstraße K 8115 in Goßrückerswalde, OT Niederschmideberg“, die bereits seit März 2020 laufen und kurz vor dem Abschluss stehen. Diese Maßnahmen an der K 8115 sind nur die jüngsten unter vielen Baumaßnahmen, die in den zurückliegenden Jahren an dieser seit 2012 in Verantwortung des Erzgebirgskreises liegenden Kreisstraße realisiert worden sind. Konkret wurden auf dem 14,5 Km langen Straßenabschnitt seither rund 8,7 Mio. EUR für Instandsetzungs- und (Ersatz-) Neubaumaßnahmen investiert, wovon ca. 3,1 Mio. EUR als Fördermittel und 3.1 Mio. als Einstandspflicht  durch den Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt worden sind. Zugleich wird dies aber nicht die letzte Investition an dieser Kreisstraße bleiben. So soll in Kürze der Ausbau im Bereich des Großrückerswalder Ortsteils Streckewalde beginnen, wo insbesondere Brückenbauwerke erneuert werden sollen. Für diese Maßnahme, die in zwei Bauabschnitten bis ca. 2023 realisiert werden soll, wird mit Kosten in Höhe von 5 Mio. EUR gerechnet. Der erste Bauabschnitt beginnt bereits dieses Jahr und kostet ca. 1,9 Mio.

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