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Nachrichten

Trauerhalle wird saniert

Niederschmiedeberg. Voraussichtlich noch im Januar 2019 können die Sanierungsarbeiten an der Niederschmiedeberger Trauerhalle beginnen. Etwa 252.000 Euro wird die Maßnahme kosten. Sie wird zu 75 Prozent gefördert. Die Förderung erfolgt nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – RL Leader/2014) vom 15. Dezember 2014. Laufen die Arbeiten planmäßig, dann sind sie bis zum 31. Dezember 2019 beendet.

Neues Multitalent im Großrückerswalder Bauhof

Großrückerswalde. Die vier Mitarbeiter des Großrückerswalder Bauhofes freuen sich über einen neuen Mitstreiter. Dabei handelt es sich um ein echtes Multitalent auf vier Rädern. Der neue Multicar M 31C verfügt über ein Kugelwechselsystem. Schnell und einfach lassen sich daran unter anderem ein Kranaufbau oder ein Baggergreifer montieren. Das ermöglicht die verschiedensten Einsatzbereiche. Die Ladefläche lässt sich sowohl nach hinten als auch zu den beiden Seiten hin abkippen. So bestens ausgerüstet wird er zukünftig seine Aufgaben im Winterdienst, beim Straßen- und Wegebau sowie bei der Straßenunterhaltung erfüllen. Die notwendigen Auf- und Umbauten nahm das Team der Großrückerswalder FIBAG Nutzfahrzeuge GmbH vor. Das Fahrzeug kostet insgesamt knapp 130.000 Euro. Fast 85.000 Euro hat die Gemeinde aus einem Bundesprogramm abgeschöpft. Die Verwaltungsvorschrift (VwV) Investkraft „Brücken in die Zukunft“ zielt dabei auf Luftreinhaltung ab. Das Dieseltriebwerk des Multicars leistet 150 Pferdestärken und erfüllt die Abgasnorm Euro 6. Er nimmt den Platz seines 23 Jahre alten Vorgängers ein. Dieser muss der Vorschrift des Förderprogrammes folgend still gelegt werden. Die Neuanschaffung eines Multicars war ohnehin im Haushalt 2018 mit 115.000 Euro vorgesehen. Aufgrund der Fördermaßnahme liegt der Eigenanteil der Gemeinde nun bei zirka 45.000 Euro. jag

 

Neue Grundstückseigentümer können in der Erweiterung anfangen zu bauen

Großrückerswalde. Die Erweiterung des Wohngebiets „Alte Straße“ in Großrückerswalde ist am 18. Dezember zur Bebauung freigeben worden. Im Beisein des Bürgermeisters Jörg Stephan, einiger Gemeinderäte, der neuen Grundstückseigentümer, der Vertreter der Baufirmen und Planer wurde symbolisch das Band durchschnitten. Anfang nächsten Jahres müssen nur noch einige Restarbeiten vorgenommen werden. Das Gebiet umfasst etwa 32.800 Quadratmeter. Davon können die Eigentümer zirka 24.200 Quadratmeter zur Bebauung nutzen. Entstanden sind 30 neue Grundstücke. Acht davon sind bereits verkauft. Für fünf weitere liegen Reservierungen vor. Im Zuge der Erschließung ist auch eine neue Großrückerswalder Adresse entstanden. Der innere Ring des Wohngebietes wird fortan als „Am Schieferberg“ bezeichnet. Der Name resultiert aus der Bezeichnung des Hügels, dem das Wohngebiet zu Füßen liegt. Die Kosten für die erforderlichen Arbeiten belaufen sich auf etwa 1,3 Millionen Euro.  Wer sich für eines der noch freien Grundstücke interessiert, kann sich gern an den Bereich Liegenschaften der Gemeindeverwaltung Großrückerswalde wenden. Zu erreichen ist dieser unter Tel.: 03735 60319 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Samuel ist „The Voice of Germany“

Großrückerswalde. Lauter Jubel folgte der beinahe unerträglichen Spannung. Dann stand es fest. Mehr als die Hälfte aller Anrufer hatte für Samuel Rösch gestimmt und ihn damit zum Sieger bei „The Voice of Germany“ gemacht. Zum Public Viewing Samuels Heimatort Großrückerswalde saß zu diesem Zeitpunkt nur noch der harte Kern im Pavillon der Oberschule. „Dass das so deutlich ausfällt, hätte ich nicht zu träumen gewagt. Es macht mir aber umso mehr stolz auf meinen Nachbarn“, sagte Bürgermeister Jörg Stepan (links). Anschließend wurde mit Sekt angestoßen und noch ein wenig gefeiert. Jörg Stephan kann sich nun einen Empfang für Samuel Rösch vorstellen. „Er hat den Namen unserer Gemeinde mehr als würdig vertreten und sich eine entsprechende Ehrung einfach verdient“, so der Bürgermeister überwältigt.  Samuel selbst hatte nicht gedacht, dass es für ihn reichen würde. Er sah vom Gefühlt her Benjamin Dolic vorn. „Als das Ergebnis dann verkündet wurde, wusste ich nicht, was da abgeht. Erst als ich mit meiner Frau, meinen Eltern und meiner Band gesprochen hatte wurde mit bewusst, was passiert war“, sagte er. Samuel ist sehr dankbar für die neuen Erfahrungen, die er sammeln durfte. „Ich habe sehr viel gelernt auch im musikalischen Bereich“, versicherte er. In Coach Michael Patrick Kelly hat Samuel längst einen guten Freund gefunden.

Volles Haus bei "Weihnachten in der Schule"

Am Samstag vor dem 2. Advent hat die Evangelische Oberschule traditionell „Weihnachten in der Schule“ gefeiert. Hunderte Gäste hatten sich dazu eingefunden. In der Turnhalle boten die beiden 6. Klassen die Weihnachtsgeschichte um die Geburt des Heilands in einem selbst erarbeiteten Krippenspiel dar. Außerdem hatten der Spatzenchor der Kita Kunterbuntes Spatzennest und Schülerinnen und Schüler aus der tschechischen Partnergemeinde Klösterle (Klášterec nad Ohří) Beiträge vorbreitet. Kaum ein Platz war während des Programmes frei geblieben.  Die zehnten Klassen hatten den Pavillon in ein Weihnachtscafé verwandelt.

 

 

Weihnachtsmarkt Mauersberg

Mauersberg. Trotz des Regens haben sich am 1. Advent zahlreiche Besucher zum Mauersberger Dorfplatz am Erbgericht aufgemacht. "Dr Rupprich kimmt" heißt es hier ganz traditionell. Gleich drei Weihnachtsmänner haben hier die Kinder beschenkt. Zuvor stimmte der Posaunenchor die Gäste ein. Den letzten Punkt im Programm bildete der Anschnitt des Riesenstollens der May-Bäckerei. Einige Impressionen vom Geschehen können Sie hier sehen.

 

Pyramidenanschieben in Großrückerswalde

Pyramide in Großrückerswalde angeschoben

Großrückerswalde. Sie dreht sich wieder, die Pyramide vor dem Großrückerswalder Rathaus. Am Samstag vor dem Ersten Advent ist sie im Beisein von etwa 500 Besuchern angeschoben worden. Nachfolgend finden Sie einige Impressionen von der Veranstaltung.

 

Weihnachtsausstellung in Mauersberg

Figuren erzählen von Weihnachten im Erzgebirge

 

Mauersberg - Die diesjährige Weihnachtsschau im Mauersberger-Museum in Mauersberg zeigt Gegenstände, die den Erzgebirgern seit jeher wichtig sind. Gestaltet wurde die Schau von Gerlinde Siegel und Sylvia Rodriguez Brito. Etwa 160 Exponate fanden ihren Platz, zur Verfügung gestellt von rund einem Dutzend Leihgebern.

Die Szene von der Geburt Jesu Christi im Stall zu Bethlehem ist eines der typischen Exponate, die in der Region zur Weihnachtszeit gehören. Daher konnten die beiden Mauersbergerinnen auch nicht auf Krippen verzichten. Ebenfalls typisch: die Räuchermännchen. Sie berichten vom erzgebirgischen Alltag und in vielen Motiven von der Naturverbundenheit der Menschen. Dazu zählen unter anderem das Buschweibel, der Pilzsammler und der Jäger. Längst gehören aber auch moderne Berufe zu den Motiven.

Wie schwer die Arbeit der Bergleute unter Tage war, lässt sich anhand eines Weihnachtsberges erahnen. Im unteren Teil schlagen sie das Erz aus dem dunklen Berg und fördern es ans Licht – ein weiteres wichtiges erzgebirgisches Motiv. Den Mundlöchern nachempfundene Schwibbögen sind aus diesem Grunde mit Kerzen oder modernen Lichtern ausgestattet. Der Bergbau ließ ganze Städte neu entstehen und teilweise prächtig wachsen. Auch das können sich Besucher der Schau erzählen lassen. Das größte Exponat stammt aus dem Privatbesitz von Jürgen Meyer. Drei Meter misst die von ihm gebaute Pyramide in der Höhe und passt so gerade noch in den Ausstellungsraum. Nussknacker sind ebenfalls zu sehen. Der größte ist etwa anderthalb Meter groß. Neben der allgemeinen Geschichte zur erzgebirgischen Weihnacht könnte jedes Exponat auch seine ganz eigene Geschichte erzählen. Wie ist es entstanden? Was hat es in den Stuben alles schon an schönen oder auch traurigen Begebenheiten erlebt? Welche Menschen hat es kommen und gehen sehen? Das wissen nur die Leihgeber selbst. „Ich würde mir wünschen, dass diese Geschichten in den Familien weitergegeben und nicht verloren gingen. Auf diese Weise würden die Figuren am besten in Ehren gehalten“, findet Gerlinde Siegel.

Geöffnet ist die Ausstellung bis Lichtmess, mittwochs bis sonntags von 12 bis 17 Uhr. An den Feiertagen sowie am 1. Januar lädt das Museum ab 13 Uhr zum Besuch ein. Nur am 13. Dezember sowie am Heiligabend und zu Silvester bleibt das Haus geschlossen.

 

 

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