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Nachrichten

Fördermittel für neues Tanklöschfahrzeug sind bewilligt

23.07.2019

Die Freiwillige Feuerwehr Großrückerswalde bekommt ein neues Tanklöschfahrzeug. Am 23. Juli hat der Landrat des Erzgebirgskreises Frank Vogel (CDU) den Fördermittelbescheid ins Gerätehaus gebracht. Dieser beläuft sich auf 153.000 Euro. Die Steuermittel werden auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts zur Verfügung gestellt. Die Gesamtausgaben für die Neubeschaffung belaufen sich auf zirka 360.000 Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde Großrückerswalde beträgt 207.000 Euro. Das neue Fahrzeug wird in den kommenden Wochen ausgeschrieben. Läuft alles planmäßig, dann wird es nächstes Jahr seinen mittlerweile 40 Jahre alten Vorgänger ablösen.

Feuerwehr Niederschmiedeberg hat 25-Jähriges gefeiert

15.07.2019

Niederschmiedeberg. Mit einem bunten Programm hat die Jugendfeuerwehr Niederschmiedeberg am 13. Juli ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Dazu konnten die Kameradinnen und Kameraden auch zahlreiche Vertreter befreundeter Wehren begrüßen. Wie wichtig und zugleich erfolgreich die Nachwuchsarbeit ist, zeigt allein die Tatsache, dass insgesamt zwölf der heute insgesamt 19  aktiven Mitglieder einst in der Jugendfeuerwehr begonnen haben. Für die Jüngsten gab es unter anderem einen Feuerwehrwettkampf mit sieben Stationen. Dabei konnten die Teilnehmer unter anderem ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Eine Vertretung aus Arnsfeld hatte dabei am besten abgeschnitten.

 

Vandalismus im Grünen Klassenzimmer

Großrückerswalde. Erst Anfang Juni fertig gestellt und übergeben, wurde das Grüne Klassenzimmer der Evangelischen Oberschule Opfer von Vandalen. Unbekannte Täter haben mehrere Bänke mit wahrscheinlich blauem Edding verunstaltet. Außerdem ist die Buswartehalle vor der Schule beschmiert worden. Mehrfach taucht sowohl auf den Bänken als auch in der Warte die Zahl „102“ auf. Außerdem ist der Schriftzug „Tiberius“ zu lesen. Das grüne Klassenzimmer ist unter anderem mit Hilfe vieler Spender sowie Helfer entstanden und damit ein Werk vieler gemeinsamer Hände. Daher ist der Vandalismus besonders ärgerlich, wie die Schulleiterin Claudia Golla betonte. Anzeige bei der Polizei wurde erstattet. Sachdienliche Hinweise werden im Gemeindeamt unter Tel.: 03735 6030 entgegen genommen.

       
       

 

Das Landratsamt informiert: Schöpfverbot an Gewässern im Erzgebirgskreis

Die Untere Wasserbehörde des Erzgebirgskreises weist darauf hin, dass es strengstens untersagt ist, Wasser mittels Pumpvorrichtungen zu entnehmen. Auch das im Regelfall zulässige Schöpfen mit Handgefäßen – sogenannter Gemeingebrauch – sollte unterbleiben. Bei anhaltender Trockenheit und entsprechend niedrigen Wasserständen können bereits geringfügige Wasserentnahmen nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben.

Wegen der anhaltenden Trockenheit sind die Wasserstände in den Gewässern des Erzgebirgskreises flächendeckend derzeitig sehr niedrig und die Abflüsse gering. Dadurch sind wasserabhängige Pflanzen und Tiere teilweise stark beeinträchtigt. Durch niedrige Wasserstände und steigende Wassertemperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt des Wassers. Das mindert die Selbstreinigungskraft der Gewässer - es wachsen vermehrt Algen, Fische und Kleinstlebewesen sterben. Abpumpen, Ableiten bzw. teilweise sogar Schöpfen von Wasser aus den Bächen verschärft diese Situation.
Nach den Wettervorhersagen ist auch weiterhin nicht mit größeren Niederschlagsmengen zu rechnen. Lokal begrenzte Regenschauer und Gewitterregen können kaum zu einer Entspannung der Niedrigwassersituation beitragen. Die Wasserentnahme ist daher nicht mehr durch den Anlieger-, Eigentümer- und Gemeingebrauch gedeckt und somit unzulässig. Auf keinen Fall dürfen Bachläufe durch das Wasserentnehmen austrocknen. Dies gilt auch für die Entnahme durch Eigentümer und Nutzer von Grundstücken an Bächen, Kleingärtner,  Kleingartenvereine und Gemeinden.


Werden bei Gewässerkontrollen Verstöße festgestellt, kann dies als Ordnungswidrigkeit geahndet werden und ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen.


Informationen zum Durchfluss und zu den Wasserständen der Hauptfließgewässer liefern die Daten des Landeshochwasserzentrums unter

www.umwelt.sachsen.de/umwelt/infosysteme/hwims/portal/web/wasserstand-uebersicht


Für Fragen zum geltenden Wasserrecht steht die Untere Wasserbehörde des Erzgebirgskreises zu den allgemeinen Sprechzeiten telefonisch unter 03735 601-6190 zur Verfügung sowie per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sagenhaftes beschert KuBz ein volles Haus

07.07.2019

Großrückerswalde. Etwa 40 Besucher haben der ersten Lesung am 6. Juli im Kultur- und Begegnungszentrum (KuBz) gelauscht. Der Platz hatte kaum ausgereicht. Einige Zuhörer saßen deshalb auf der großen Treppen. Dr. Bernd Stephan fesselte sein Publikum mit Sagenhaftem aus Großrückerswalde und Umgebung. Schaurig ging es streckenweise dabei zu. Hin und wieder gab es auch etwas zu lachen. Der Geschichtenfundus des Großrückerswalder Ortschronisten ist nahezu unerschöpflich. Auch aus diesem Grund ist noch in diesem Jahr mit einem Wiedersehen zu rechnen. Die nächste Lesung im KuBz findet am 24. August um 19 Uhr mit dem Zschopauer Siegfried Schlottig statt. Thema: "Vater schreib's auf: Geschichten und Erinnerungen an meine Zeit beim dkk und bei FORON".

Martin Tosts Werke in einer Schau

Mauersberg. Martin Tost wäre dieses Jahr 105 Jahre alt geworden. Ab dem 5. Juli präsentiert eine neue Sonderausstellung einen Überblick zum malerischen Schaffen des Mauersbergers. Etwa 100 Werke hat Martin Tosts Tochter Renate Schuffenhauer in den vergangenen Wochen und Monaten ausgesucht und zusammengetragen. Einige davon haben Einwohner aus dem Ort zur Verfügung gestellt. Für sie hatte sie Martin Tost einst gemalt oder gezeichnet. „Ich freue mich riesig darüber, dass ich die Ausstellung noch erleben darf“, so die 68-Jährige. Schon länger hoffte sie darauf, dass das Werk ihres Vaters der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würde. Martin Tost hielt sich am liebsten in der Natur auf. Das spiegeln seine Arbeiten wider. Der Wald, Wiesen, verträumte Orte und Täler spielen häufig eine Rolle. Auch Porträts sind im Mauersberger-Museum ausgestellt. Dabei hat er in jedem Menschen ganz liebevoll die innere Schönheit entdeckt. Ob es sich dabei um eine junge Frau, ein Kind oder um alte Menschen handelt, spielt dabei keine Rolle. Ein Teil der Bilder entstand in den USA. Dort verbrachte er nach dem Zweiten Weltkrieg zwei Jahre in Gefangenschaft. Sein künstlerisches Talent bewahrte ihn immer wieder vor direkten Fronteinsätzen. „Er musste oft Porträts für seine Vorgesetzten malen“, weiß seine Tochter aus den Erzählungen. Martin Tost setzte eine Vielzahl von Techniken ein. So verstand er sich sowohl auf die Aquarell- und Ölmalerei als auch den Umgang mit Feder, Tusche, Bleistift und Kreide. Zu sehen sein werden die Bilder, Zeichnungen und sogar bemalte Lampen bis zum 22. September. Geöffnet ist das Museum mittwochs bis sonntags sowie an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr.

 

Fahrradkantor mit zwei Premieren in Großrückerswalde

28.06.2019

Großrückerswalde. Drei Auftritte hatte der Fahrradkantor Martin Schulze in Großrückerswalde. Zwei Davon waren eine Premiere. So gab es zum ersten Mal eine Fragerunde mit Kindern. Auch ein Konzert, an dem Kinder mitwirkten, habe es vorher noch nie gegeben. Dabei betonte der Kirchenmusiker mit dem Fahrrad, dass ihm gerade das sehr große Freude bereitet habe. Schließlich sei er selbst Vater zweier Kinder. Etwa 15.000 Kilometer legt Martin Schulze Jahr für Jahr zurück. Von Mai bis September dauert die Konzertsaison. Etwa 120 Orgeln spielt er so pro Jahr. Sein Weg führt dabei quer durch die gesamte Bundesrepublik. „Lieblingsregionen habe ich keine. Von jeder geht ein gewisser Reiz aus“, sagte er. Die längste Strecke, die er an einem Tag zurücklegte, führte über 420 Kilometer von der Nordsee nach Berlin. Etwa 20 Stunden hatte das gedauert. Zu Hause ist er etwa alle 14 Tage. Schließlich wartet die Familie in Frankfurt an der Oder auf den Vater. Reifen hat er sich schon mehrere Platt gefahren. Deshalb geht er nie ohne Reserveschläuche auf Tour. Außerdem im Gepäck neben Kleidung und Zahnbürste: Werkzeug und natürlich Orgelnoten. Ganz von Unfällen verschont ist er ebenfalls nicht geblieben. „Ich bin schon einmal in ein Auto gefahren“, so der 52-Jährige. Geschlafen wird an den Zielorten bei Familien oder im Pfarramt. Im Wald oder auf freiem Feld musste er noch nicht übernachten. Allerdings zwangen ihn Gewitter schon dazu, etwa in Bushaltestellen zu pausieren um sich unterzustellen. Auf ein E-Bike umzusteigen, kann er sich nicht vorstellen. „Das ist wie Schummeln oder wie Kaffee ohne Koffein“, sagte er. Die Kombination aus Radfahren und Orgelmusik ist für ihn der Traumjob schlechthin. Allerdings würde er gern einmal über die Alpen fahren. Auch dort, so weiß er genau, gibt es herrliche Landschaften und wunderbare Orgeln.

 

Großrückerswalde mischt bei den 24. Jugendfeuerwehrtagen in Niederlauterstein mit

Die 24. Jugendfeuerwehrtage in Niederlauterstein sind Geschichte. Es war ein sehr schönes, erfolgreiches, aber auch ein anstrengendes Wochenende. Insgesamt starteten aus unserem Gemeindegebiet 4 Mannschaften und haben zum Wettkampf eine gute Leistung gezeigt. So konnte die JF Großrückerswalde in der Altersklasse A den 12. Platz von 16 Mannschaften erkämpfen, die Altersklasse B den 25. von 46. Plätzen und die Altersklasse C den 6. von 35 Plätzen. Die Mannschaft der JF Niederschmiedeberg hat in der Altersklasse A den 9. Platz erzielt.
Vielen Dank an die Organisatoren, der Stadtfeuerwehr Marienberg mit allen dazugehörigen Ortswehren, den Betreuern der Jugendfeuerwehr Großrückerswalde und Niederschmiedeberg und allen anderen Helfern, welche dieses Event möglich gemacht haben. Im kommenden Jahr werden die 25. Jugendfeuerwehtage in Großrückerswalde stattfinden. Die Planungen dafür laufen schon und wir freuen uns auf ein genau so schönes Wochenende wie in Niederlauterstein. Mehr dazu gibt es hier.

 

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