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Nachrichten

Trauerhalle in Niederschmiedeberg saniert

Niederschmiedeberg. „Die Bauarbeiten an der Trauerhalle im OT Niederschmiedeberg sind abgeschlossen. Nach einer umfangreichen Sanierung des Bestandsgebäudes und der Errichtung eines Anbaues sowie der Anpassung des Außengeländes ist die Nutzung wieder uneingeschränkt möglich. Finanziert wurde das Vorhaben im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie aus Mitteln der Europäischen Union“.

Zwei Türme sind schon fertig

Niederschmiedeberg. Die Arbeiten auf dem Niederschmiedeberger Spielplatz schreiten voran. Mittlerweile sind zwei Klettertürme neu entstanden. Die Brücke, die beide mit einander verbindet, wird in den nächsten Tagen fertig. Danach kann dieses Spielelement genutzt werden. Die übrigen Elemente werden anschließend je nach Wetterlage ersetzt. Abgeschlossen sind die Arbeiten wahrscheinlich kommendes Frühjahr.

Weihnachtsmärkte und Pyramidenanschieben nicht realisierbar

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

in vier Wochen beginnt wieder die Advents- und Weihnachtszeit, nicht nur für uns Erzgebirger der schönste Zeitabschnitt des Jahres. Pyramidenanschieben, Weihnachtsmärkte, Bergparaden, gemütliche Weihnachtsfeiern, Konzerte, Adventsliedersingen, um nur einiges zu benennen, verkürzen uns jedes Jahr die Tage bis zum Heiligen Abend. Leider werden wir viele dieser uns liebgewonnenen Traditionen in diesem Jahr nicht erleben. Grund dafür ist bekanntermaßen die Corona-Krise, die wie fast in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens auch hier tiefe Wunden schlägt.

Es tut mir in der Seele weh, der Bevölkerung unserer Großgemeinde solche Hiobsbotschaften überbringen zu müssen, jedoch sind wir als Gemeinde unumstößlich verpflichtet, Gesetzte und Verordnungen einzuhalten und entsprechend umzusetzen.  Dazu gehören auch Anweisungen von übergeordneten Behörden. In diesem Falle beziehen sich diese auf die Durchführung von Weihnachtsmärkten und ähnlichen Veranstaltungen.

Da sich der Umgang mit diesen Auflagen bis zum heutigen Tage als sehr schwierig erweist, hatten wir für den 13. Oktober zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Es nahmen daran alle Akteure aus unseren Ortschaften teil, die einen Bezug zu weihnachtlichen Veranstaltungen haben. In einer offenen und von Ehrlichkeit geprägten Diskussion wurde dahingehend Übereinstimmung erzielt, dass aufgrund der geltenden Vorgaben eine Durchführung von Pyramidenanschieben in Großrückerswalde und Niederschmiedeberg und das Abhalten der Weihnachtsmärkte in Mauersberg und Streckewalde zwar theoretisch machbar wäre, aber praktisch nicht realisierbar ist.

Vorgegebene Auflagen wie Abstandsregel, Besucherbegrenzung, Einbahnstraßenregelung, Verkaufsständeumzäunung mit Identitätserfassung, keine Geschenkeverteilung, Wegfall des Kulturprogramms inclusive Bläser, vorgeschriebene Regeln bei der Toilettenbenutzung und die Überprüfung der Einhaltung aller Vorgaben, möglichst durch einen Sicherheitsdienst, sind der Grund für unsere Entscheidung.

Weiterhin macht uns die Coronaschutzverordnung auch einen Strich durch die Rechnung, wieder eine Rentnerweihnachtsfeier bei der Scheunenwirtin durchzuführen.

Ich bitte um Verständnis für die gefassten Entscheidungen und betone nochmals, dass diese erst nach zahlreichen Gesprächen und Diskussionen in vollem Konsens mit allen Beteiligten getroffen worden sind.

Freuen wir uns trotzdem auf eine anheimelnde Advents- und Weihnachtszeit. Versuchen wir es einmal, auch ohne eigentlich nicht wegzudenkender Höhepunkt, im letzten Monat des Jahres Stille und innere Ruhe zu finden.

Eine Krise, wie wir sie momentan durchleben, birgt auch die Chance in sich, bisher unbeantworteten Fragen zum eigentlichen Sinn des Lebens wieder Aufmerksamkeit zu verleihen.

Bald wird es Weihnachten. Auch ein Virus wie Covid 19 kann es nicht verhindern, dass wir wie in jedem Jahr die Geburt Jesu Christi feiern, und dies in der Hoffnung, dass der Weihnachtsfriede in unsere Herzen Einzug halten möge und die Menschen wieder ein Stück näher zusammenrücken lässt.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

 

Jörg Stephan

Bürgermeister

Musikabend am 13. November im KuBz

Viel zu lange ist es ruhig gewesen im KuBz. Wir legen endlich wieder los. Vorbehaltlich aktueller Entwicklungen in Bezug auf Corona planen wir noch drei Veranstaltungen für dieses Jahr.

Los geht es am 13. November. An dem Freitagabend sind ab 19 Uhr „Zu spät aber entspannt“ zu Gast. Isabell und Sven Haase hatten bereits im Februar ihr Publikum im KuBz erfreut. Damals gab es kaum noch freie Plätze. Auf dem Programm stehen vor allem eigene Lieder. Thematisch gehen die Musiker breit gefächert zu Werke. Wer im Februar vor Ort war, hat miterlebt, dass ihre Texte sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregen. So ist halt das Leben. Spannend bleibt es allemal. Wenigstens sollte jeder entspannt den Tag beschließen. Isabell und Sven Haase möchten mit ihrem Konzert dazu beitragen.

Aufgrund des Hygienekonzeptes bitten wir alle Interessenten die Eintrittskarten verbindlich unter Tel. 03735 2679874 vorzubestellen. Wir sind verpflichtet, Namen, Adressen sowie Telefonnummern datenschutzkonform aufzunehmen. Diese Daten werden nach vier Wochen vernichtet. Jeder Besucher bekommt eine Eintrittskarte. Diese wird einem Sitzplatz zugeordnet. Die Tickets sind für diese Veranstaltung kostenfrei. Isabell und Sven Haase bitten um Spenden. Die Einnahmen aus den Konzerten der Drebacher kommen dem Chemnitzer Elternverein krebskranker Kinder zu Gute.

Ebenfalls in Planung sind zwei Hutzenabende. Diese sollen am 12. und am 18. Dezember im KuBz stattfinden. Ina Schirmer möchte ihre Besucher auf Weihnachten einstimmen. Dazu gibt es demnächst weitere Informationen.

 

Nur noch bis Sonntag: „Erzgebirge in Miniatur“ im Mauersberger Museum

Mauersberg. Die Sonderausstellung „Erzgebirge in Miniatur“ ist nur noch zum Sonntag, dem 11. Oktober im Mauersberger-Museum zu sehen. Sie zeigt einen kleinen Überblick über Roman und Reinmar Naumanns Schaffen. Die beiden fertigen in ihrer Manufaktur in Rechenberg-Bienenmühle hölzerne Miniaturhäuschen an. Typisch für diese kleinen Kunstwerke ist das detailgenau gearbeitet Fachwerk. Die Häuser gelten als beliebte Sammlerobjekte. Sie sind in Mauersberg einzeln ausgestellt oder zu kleinen Ensembles mit und ohne Figuren arrangiert. Einige Häuser befinden sich auch auf Pyramiden oder Schwibbögen. Die Sonderausstellung beinhaltet auch einige viel ältere Produkte zu diesem Thema. Viele davon waren einst in vielen Kinderzimmern zu finden. Die nächste Sonderschau wird sich dem Thema Weihnachten im Erzgebirge widmen. Das Mauersberger-Museum ist mittwochs bis sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Vollsperrung der K 8115 in Streckewalde

Vom 19.10.2020 bis zum 30.10.2020 erfolgt im Rahmen der Brückenbaumaßnahmen in Höhe des so genannten Bikerschuppen in Streckewalde eine Vollsperrung der Kreisstraße. Die Umleitung führt von Steckewalde über Boden – nach Großrückerswalde – Marienberg B 171  – über Wolkenstein – B 101 Gehringswalde – Schönbrunn nach Streckewalde. Die Firma Carl Dietrich sowie die Fischteiche sind aus Richtung Schönbrunn erreichbar. Hinweise des ÖPNV sind an den Haltestellen zu entnehmen.  Nach Aufhebung der Vollsperrung werden die Arbeiten vorerst bis zum Jahresende mit halbseitiger Sperrung unter Ampelregelung weitergeführt.

Bürgerrechtler diskutiert in Großrückerswalde

Großrückerswalde. Der DDR-Bürgerrechtler Harald Bretschneider ist am Dienstagabend in der Turnhalle der Evangelischen Oberschule in Großrückerswalde zu Gast gewesen. Dort spracht er über die Rolle der Kirche in der DDR und heute. Die Veranstaltung ist Teil der Feierlichkeiten anlässlich des 550-jährigen Bestehens der Wehrkirche. Ausführlich berichtete er über den von ihm geprägten Spruch „Schwerter zu Pflugscharen“. Bei den Funktionären in der DDR hatte dieser für Aufruhr gesorgt. Jugendliche trugen diese Worte als Aufnäher auf der Kleidung. Dieser gilt als Symbol der damaligen Friedensbewegung. Im Anschluss antwortete er auf die Fragen der zahlreich erschienenen Zuhörer. In diesem Zuge erklärte er auch, dass sich die Kirche nicht nur auf emotionaler Ebene in Gesellschaft und Politik einmischen solle. Sie sollte auf Grundlage der Bibel argumentieren. Das habe schon die Friedens- und Bürgerrechtsbewegung in der DDR stark gemacht. Großrückerswalde feiert übrigens weiter. Am 3. Oktober steht die Konzert-Lesung „Samuel Rösch zu Hause“ auf dem Festprogramm. Beginn ist um 20 Uhr. 2018 gewann Samuel Rösch die achte Staffel von „The Voice of Germany“. Die kleine Wehrkirche und eine begrenzte Besucherzahl von 160 Personen sollen laut Andreas Lau für eine nahbare und persönliche Atmosphäre sorgen. Tickets können online erworben werden oder im Großrückerswalder Pfarramt sowie im Kultur- und Begegnungszentrum des Ortes. Für den Festgottesdienst mit dem Landesbischof Tobias Bilz bleibt alles, wie bereits angekündigt. Die Veranstaltung beginnt am 4. Oktober um 10 Uhr in der Wehrkirche. Das „Mittel Erzgebirgs Fernsehen“ überträgt den Gottesdienst live im Internet.

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